Figuren

Die Schönheit des Vergänglichen

Es ist kein Zufall, dass auch in den ‚Figuren-Bildern‘ die Vorliebe für den vielschichtigen Materialeinsatz sichtbar wird: Erst ein Bildaufbau in dieser Dichte ermöglicht das Erzeugen einer räumlichen Tiefe und Substanz, die nicht nur ästhetischer Träger ist, sondern ebenso ein Synonym für das Leben selbst. Die in den Werken abgebildeten weiblichen und männlichen Figuren zeigen sich oft unverhüllt in einem weitesten Sinn: Es geht es in diesen Arbeiten um ‚Nacktheit‘ im Sinne des Unverfälschten, jenseits von beschönigender, (auf)reizender Verhüllung und vor allem jenseits der allseits angestrebten Makellosigkeit.